Trägerschaft
In der medizinischen Behandlung von krebskranken Kindern und Jugendlichen
werden inzwischen große Heilungserfolge erzielt. Die Situation in
den Kliniken während der Behandlung ist - auch aufgrund der erfolgreichen
Arbeit zahlreicher Selbsthilfeinitiativen - inzwischen als erträglich
und befriedigend zu bezeichnen.
Große Defizite gibt es bislang noch bei der psychosozialen Nachsorge
für die behandelten Kinder und Jugendlichen und deren Angehörige
sowie für verwaiste Familien im Anschluss an die stationäre Behandlung
in den Kliniken. Nach der langen Zeit der stationären Therapie,
in der die Familie psychosozial begleitet wird, beginnt plötzlich
wieder das »normale Leben«. Aber die Normalität, so
wie man sie vor der lebensbedrohenden Erkrankung kannte, existiert
nicht mehr. Die Familie sieht sich völlig alleine einer Vielzahl
von Problemen gegenüber, die ohne professionelle Hilfe oft nicht
zu meistern sind: große Ängste vor Rückfällen, Probleme im Kindergarten
und in der Schule, Probleme bei der Berufsfindung und der sozialen
Integration, Beziehungsprobleme innerhalb der Familie, die Notwendigkeit
einer Frühförderung und vieles andere mehr. Leider kommen oftmals
auch noch therapiebedingte Folgeerkrankungen oder auch Spätschäden
hinzu. Das kranke Kind, aber auch seine Eltern und Geschwister,
benötigen häufig Hilfe bei der Krankheitsverarbeitung. Verwaiste
Eltern benötigen Trauerbegleitung und die Vermittlung entsprechender
Angebote.
Um die Situation der krebskranken Kinder und Jugendlichen sowie
deren Familien im Anschluss an die stationäre Therapie grundlegend
zu verbessern, wurde das Projekt »KONA - Koordinationsstelle
psychosoziale Nachsorge für Familien mit an Krebs erkrankten Kindern«
ins Leben gerufen.
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Träger

Kooperationspartner
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Ziel des Projekts KONA war im wesentlichen die psychosoziale,
außerklinische und klinikübergreifende Nachsorge für ehemals erkrankte
Kinder und Jugendliche, deren Familien sowie für verwaiste Eltern.
Die genannte Zielgruppe soll insbesondere auch bei der sozialen
Integration nachhaltig mit entsprechenden Hilfestellungen gefördert
und unterstützt werden. KONA startete am 1.3.2003. Im Rahmen einer Befragung von betroffenen Familien und Mitarbeitern (psychosoziale Teams und Ärzte) im Frühjahr/Sommer 2005 wurde die Notwendigkeit und der Bedarf für eine ambulante Nachsorge bestätigt.
2006 hat die ArGe nach erfolgreichem Verlauf des Projekts beschlossen, den Projektstatus zu beenden und die Nachsorgeeinrichtung KONA auf unbestimmte Zeit fortzusetzen. Träger sind nun die Elterninitiative Krebskranke Kinder München e. V. und die Elterninitiative Intern 3. Die Münchener Elternstiftung unterstützt KONA als Kooperationspartner der ArGe.
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