KONA: Psychosoziale Nachsorge für Familien mit an Krebs erkrankten Kindern

Allein in Bayern erkranken pro Jahr etwa 330 Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr an Krebs. Mit der Diagnose ‚Krebs’ beginnt der lange Kampf gegen die Erkrankung. Ist die Therapie abgeschlossen, heißt es ‚zurück in die Normalität’ und mit der Krankheit im Alltag leben. Aber Normalität und Alltag, so wie sie vor der Erkrankung waren, existieren oft nicht mehr. Die durchlebte Zeit hinterlässt Spuren bei allen Mitgliedern der Familie. Dies kann zu Problemen und Belastungen führen – sehr schnell oder erst nach Jahren. Vor allem dann, wenn das Kind verstorben ist.
KONA, Koordinationsstelle psychosoziale Nachsorge für Familien mit an Krebs erkrankten Kindern, ist Anlaufstelle nach der Intensivtherapie und unterstützt die Familien sich im neuen Alltag wieder zurechtzufinden.

Mehr zu unserer Arbeit: wie wir den Familien helfen

Wer kann sich an KONA wenden?

Krebserkrankte Kinder und Jugendliche

(Junge) Erwachsene,
die als Kind an Krebs erkrankt waren

Alle Familienangehörige oder Personen aus dem sozialen Umfeld, unabhängig wann und in welcher Klinik die stationäre Behandlung abgeschlossen wurde (Einzugsgebiet von KONA ist Ober- und Niederbayern).

Familien,
in denen das Kind an der Krebserkrankung verstorben ist, unabhängig vom Zeitpunkt des Todes.

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Wie kann KONA mich unterstützen?

Beratung: KONA verfügt über Erfahrung und Wissen auf dem Gebiet der Krebserkrankungen bei Kindern und kann daher in der psychosozialen Nachsorge spezifisch beraten und begleiten, sowie entsprechende Hilfsangebote machen.
Veranstaltungen: KONA bietet für Kinder und Jugendliche (Patienten und Geschwister) erlebnispädagogische Veranstaltungen an, für Eltern und Familien Gruppentreffen und Wochenenden zum Austausch und zur Information.
Fortbildung und Information: zu Themen, die die Krankheit Krebs bei Kindern betreffen, z.B. Umgang mit der Erkrankung für Fachstellen oder andere interessierte Einrichtungen (z.B. Kindergarten, Schule).

Beratungsangebote…

Mit welchen Fragen und Themen kann ich mich an KONA wenden?

Da die Erkrankung alle Familienangehörige und das soziale Umfeld ganz unterschiedlich betrifft, können auch die Fragen bzw. Themen sehr vielfältig sein:

Krankheitsbewältigung: Wie kann ich mit meiner Angst vor einem Rezidiv besser umgehen? Ist es normal, dass ich mir immer noch so viel Sorgen mache? Mit wem kann ich darüber reden? Wie schaffe ich es trotz den Folgen der Erkrankung ein selbstbestimmtes Leben zu führen?

Kindergarten, Schule: Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Hat mein Kind Anrecht auf einen Nachteilsausgleich in der Schule und wie kann ich diesen erwirken? Woher kommen die Konzentrationsprobleme meines Kindes und was kann ich tun?

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